„To co pozostało…” – o rękopisach i maszynopisach w archiwum domowym Alfreda Jesionowskiego (PDF 6,68 MB)
Abstract
Der Artikel stellt Teile des im Familienarchivs verwahrten literarischen und materiellen Nachlasses von Alfred Jesionowski (1902–
1945?) vor. Der fünfteilige Text zeigt die Biografie des Schriftstellers
und Literaturkritikers, Lehrers, Rundfunkjournalisten und Experten
auf dem Gebiet der polnisch-deutschen Beziehungen sowie seine
Aktivitäten in Polnisch-Schlesien in der Zwischenkriegszeit an.
Darüber hinaus präsentiert der Artikel den Inhalt des Familienarchivs von Jesionowski, sowohl materielle aber auch literarische
Erzeugnisse, die von der Witwe des Schriftstellers und seinen Töchtern aufbewahrt wurden.
Fünf Kategorien von Objekten wurden aufgelistet, wie z.B.: Alltagsgegenstände, darunter eine Sammlung von Holzschnitten und Möbeln,
persönliche Notizen, Fotografien und Dokumente, Bücher und das
„eigentliche Archiv”. Der Artikel legt einen besonderen Schwerpunkt
auf Archivalien, darunter Jesionowskis Schriften (Typoskripte und
Manuskripte), seine Publikationen und ihre Rezensionen (Zeitungsausschnitte) und die Korrespondenz mit dem literarischen Milieu der
Zwischenkriegszeit. Der Text zitiert Auszüge aus Alfred Jesionowskis
Kriegsbriefen aus dem Gestapo-Gefängnis. Abschließend wird die
Bedeutung der Erforschung des Jesionowski-Archivs im historischen
und kulturellen Kontext diskutiert und kommentiert.

